SynthID ist die Wasserzeichen-Technologie von Google DeepMind, die KI-generierte Bilder, Audio, Video und Text unsichtbar markiert. Das Wasserzeichen ist für Menschen nicht wahrnehmbar, kann aber von Software erkannt werden und übersteht viele übliche Bearbeitungen wie Zuschneiden, Komprimieren oder leichte Filter.
Anders als reine Metadaten-Lösungen bettet SynthID das Signal direkt in den Inhalt selbst ein: in die Pixel eines Bildes, die Wellenform von Audio oder die Wortwahl eines Textes. Dadurch übersteht es Bearbeitungen oft, eine Garantie gibt es allerdings nicht.
Google führte SynthID im August 2023 zunächst für Bilder ein, seit Mai 2024 auch für Text, Audio und Video, unter anderem in Gemini, Imagen, Veo und Lyria. Über 10 Milliarden Inhalte wurden inzwischen markiert. Mit dem SynthID Detector, vorgestellt im Mai 2025, lässt sich prüfen, ob ein Inhalt das Wasserzeichen trägt. Auch OpenAI, das südkoreanische Unternehmen Kakao und ElevenLabs setzen SynthID inzwischen ein. (Stand: September 2026, Quelle: blog.google)
Für Unternehmen: SynthID ist ein Baustein der maschinenlesbaren Kennzeichnung, die Artikel 50 Absatz 2 der EU-KI-Verordnung von den Anbietern verlangt. Google hat zusätzlich eine KI-Erkennungs-API angekündigt, die künftig auch Inhalte anderer Anbieter erkennen soll, erste Partner sind unter anderem Shutterstock, Snap und Canva. Ein sichtbares Label bei Deepfakes ersetzt SynthID trotzdem nicht. Zusammen mit dem offenen Standard C2PA bildet SynthID das technische Fundament der KI-Transparenz.
🔗 Verwandte Begriffe:
C2PA / Content Credentials, Deepfake, KI-Erkennung / AI Detection, Gemini
Dieser Beitrag wurde mit Hilfe einer KI ausformuliert, von mir geprüft, verantwortet und veröffentlicht.
Änderungshistorie: